#digitalisiert: Initiative Lernen in der digitalen Gesellschaft – ich bin dabei!

Am 8.10.2012 fiel der Startschuss zur 7. Initiative des „Internet & Gesellschaft Co:llaboratory“. Diese wird sich bis zum 30.01.2013 mit dem Thema „Lernen in der digitalen Gesellschaft“ beschäftigen und am Ende einen Abschlussbericht hervorbringen, der die Befunde der beteiligten Expertinnen und Experten und die Ergebnisse der verschiedenen Arbeitsgruppen umfasst. Mit Stolz darf ich mich zu dem dazugehörigen Expertenkreis zählen und lernte beim Auftaktworkshop in Berlin einen Großteil meiner Experten-Kollegen persönlich kennen. Ein besonderes Highlight war in jedem Fall das erste Treffen in der realen Welt mit Timo, dem ich bereits seit einigen Jahren gespannt unter @timovt auf Twitter lausche. Dabei waren wir uns beide übrigens einig, dass das überhaupt eine tolle Idee für Veranstaltungen wäre, wenn auf dem Namensschild auch gleich der entsprechende Twittername stehen würde.

Wir Experten saßen letzten Montag zum ersten Mal zusammen, lernten zunächst etwas über das Co:llaboraty im Allgemeinen und dann über die 7. Initiative im Speziellen. Das Leitthema lautet „Lernen in der digitalen Gesellschaft“. Wenn alles wie geplant läuft, werden im Abschlussbericht folgende Leitfragen durch uns beantwortet:

  • Was bedeutet Lernen in der digitalen Gesellschaft? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich aus dem Lernen mit digitalen Medien?
  • Welche Kompetenzen erfordert und fördert Lernen mit digitalen Medien?
  • Wie können und müssen Lernumgebungen und -konzepte mit digitalen Medien aussehen?
  • Wie können und müssen künftige Formen des Lernens mit digitalen Medien aussehen?
  • Welche Chancen und Risiken sich mit dem Lernen mit digitalen Medien verbunden?
  • Ist das Lernen mit digitalen Medien automatisch besseres Lernen?
  • Welche Wege und Modelle sind im Zusammenhang mit digitalen und offenen Lehr- und Lernmaterialien denkbar?
  • Welche Veränderungsprozesses und strukturen sind nötig?
  • Was sind Nutzen, Chancen und Möglichkeiten digitaler Kollaboration, welche Instrumente und Formen gibt es?

Dem Co:llaboraty ist es zudem sehr wichtig, dass am Ende nicht „nur“ der besagte und theoretische Abschlussbericht vorliegt, sondern auch praktische Arbeit und Ergebnisse aus der 7. Initiative hervorgehen. Mindestens zwei Projekte werden durch unsere Arbeitsgruppen begleitet:

  1. “Demokratie mit digitalen Medien erlebbar machen”
  2. “Lernen mit Hilfe von Tablets”
Das Bilden der verschiedenen Arbeitsgruppen war ein Erlebnis für sich und die entsprechenden Tweets der Anwesenden zeigen, dass es mitunter sehr lustig zuging.

40+ Personen gründen beim #colab7 24 Arbeitsgruppen.
— Jöran (@jmm_hamburg) Oktober 8, 2012

halbe und ganze arme bei der gruppenbildung #colab7
— Timo van Treeck (@timovt) Oktober 8, 2012

Je nach Zeitbudget und Interesse konnte man sich für eine oder mehrer Expertengruppen melden. Die Meldung mit ganzem Arm bedeutete, dass man als vollwertiges aktives Gruppenmitglied mitarbeitet. Eine Meldung mit halbem Arm signalisierte, dass man als Mitglied in zweiter Reihe der Gruppe beobachtend bzw. beratend zur Seite steht.
Der Großteil der Gruppen fokussiert digitales Lernen im Schul- und Hochschulbereich. Die Thematik des lebenslangen Lernens bzw. der Erwachsenenbildung kommt meiner Meinung nach, wie so oft, ein wenig zu kurz. Um so mehr freue ich mich auf meine ausgewählten Arbeitsgruppen „Medienkompetenz“ und „Digitale Kollaboration“. Es bleibt in jedem Fall spannend!

Fazit: gelungener Auftakt, viele nette Mitstreiter und vielversprechende Arbeitsgruppen. Ein großes Dankeschön geht an Kristin als Projektleiterin, die super durch den Tag geführt hat und immer den Überblick behielt.

Weitere Impressionen vom Auftaktworkshop:

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